Firmengeschichte
 

 

 

 

1965 hat Gert Breidenbach neben seiner Ingenieurtätigkeit bei PERUTZ Photowerke in München ein Ingenieurbüro für Geräteentwicklung zum Gewerbe angemeldet.

 

Er entwickelte für INTERTIP AG in München, einer Tochterfirma der OLYMPIA International AG (Schreibmaschinen) in Wilhelmshafen, unterrichtstechnologische Geräte für Schreibmaschinen und vorschulischen Unterricht.

 

Anfang der 70er Jahre kam eine Tonkassettenkopieraktivität hinzu. Es wurden für die entwickelten audiovisuellen, mit der Multible Choice Methode arbeitende, autonome Lerngeräte Tonaufnahmen produziert und Tonkassetten kopiert. Daneben wurden  MINIcomputer gesteuerte Lernsysteme entwickelt. Anfang der 70er Jahre begann die Beschäftigung mit der neuen µ-Prozessortechnik. 1974 wurde auf der Basis eines Metallpapierdruckwerkes ein graphischer Drucker mit 100 Druckpunkten pro horizontaler Linie für den Einsatz in ein REFA Zeiterfassungssystem (10 parallel laufende Stoppuhren mit Displayanzeige) entworfen und damit der Einstieg in die Entwicklung von µ-Computer-Peripheriegeräten vollzogen. Als erstes µ-Computer Entwicklungssystem diente ein auf dem µ-Prozessor Motorola 6800 basierender Europakarten-Rechner von PEP in Kaufbeuren. Aus dem Audiobandlaufwerk von LENKO wurde ein mit FSK-Modulation ausgerüstetes low cost Tonkassetten Bandgerät zur Datenspeicherung für Textverarbeitungsmaschinen entwickelt. 1976 wurde der aus USA stammende Singelboardcomputer APPLE 1 mit einem Europakarten BUS erweitert und daraus ein quasi Industriestandard, der EUROBUS, spezifiziert und publiziert. Dieser BUS fand vor allem im Europakartensystem der Firma EKF in Hamm (http://www.ekf.de/c/ccpu/cc7/cc7_art.pdf) Anwendung. Daneben wurden für die Firma MEGATRON in München-Putzbrunn S100-BUS Systeme in industrietauglichen Gehäusen zusammengestellt und mit Peripherie ausgestattet (Tastaturen, Drucker, Magnetbandspeichergeräte, erste 8"-Harddisk, 8" und 5" Flooppy-Disk, Sprach Ein/Ausgabe). In einer kleine Elektronikfertigung wurden ab 1976 die ersten elektronischen Serienprodukte (Spannungswandler für Metallpapierdruckwerke) unter der Leitung von Frau Breidenbach produziert. Ab 1977 wechselte Herr Breidenbach in die Geschäftsführung der von der Firma Megatron neu gegründeten DATAMEGA KG. Es begann eine strategische Zusammenarbeit zwischen dem Ing.Büro GeBE und der DATAMEGA KG auf dem Gebiet der industriellen Kleindrucker und Videocontroller. Zunächst wurden im Wohnhaus der Familie Breidenbach Kleinserien von Controllern und anderen elektronischen Baugruppen gefertigt, die über DATAMEGA vertrieben wurde. 1985 ging aus dem GeBE Ing.Büro die GeBE Elektronik und Feinwerktechnik GmbH (GeBE E+F GmbH)  mit Brigitte Breidenbach als Geschäftsführerin hervor. Die Produktion wurde ausgeweitet. Die Firma siedelte sich zunächst in der Industriestrasse 6 in Germering an. Dort wurde auch eine auf die Entwicklung von Kleindruckern und Tastaturen ausgerichtete kleine Entwicklungsabteilung etabliert, die weitgehend von Aufträgen der DATAMEGA ausgelastet wurde. Herr Paul trat als Betriebsleiter in die Firma ein. Es wurde vornehmlich Kleindruckersysteme auf der Basis von kleinen Shuttle-Druckwerken von EPSON produziert. Es wurden daneben Videocontroller, LC-Displayeinbausysteme und kleine Tastaturen entwickelt und Produziert, die aber leider im Vertrieb der DATAMEGA GmbH nicht sehr erfolgreich waren. Dagegen wuchs die Druckerproduktion ständig, so dass 1990 der Umzug in ein grösseres Gebäude in der Beethovenstrasse nötig wurde.

 

Ende der 80er Jahre waren die beiderseitigen Abhängigkeiten von GeBE E+F GmbH und DATAMEGa GmbH sehr ausgeprägt, so dass eine Entflechtung beschlossen wurde, in deren Vollzug Gert Breidenbach in die GeBE zurück kehrte und dort mit dem Aufbau eines eigenen Produktspektrum vornehmlich mit industrietauglichen Tastaturen begann. DATAMEGA GmbH dagegen orientierte sich immer stärker auf Produktion seiner Produkte im Osten. Von DATAMEGA GmbH kamen für GeBE E+F GmbH keine neuen Projekte, so dass GeBE 1993, um seine Kernkompetenz in Entwicklung und Produktion von Kleindruckern zu erhalten, mit der Entwicklung und dem Vertreib moderner Thermodruckersysteme begann. Um sich dabei finanziell nicht zu übernehmen, wurde der seit 1988 mit grossem Aufwand aufgebaute Vertrieb für Tastaturen verselbständigt.